EnEV 2014 - Energie-Einspar-Verordnung, praktische Informationen für Vermieter

Errechnen Sie einfach den ca. Energieverbrauchswert Ihres Gebäudes!
Wir nennen Ihnen zusätzlich die Heizkosten pro Monat.
Bsp-Rechnung, wenn Sie nur 80% der heutigen Heizkosten hätten.

Zum Vergleich: Ein Energiespar-Mehrfamilienhaus hat einen Durchschnitts-Energiewert von 70-100.

Überschlagsrechnung - auch für Wohnungen

Gebäudewohnfläche:
(Wohnungs-Wohnfläche)

Standort:

Halle
Suhl
Chemnitz



Verbrauch pro Jahr:
Heizkosten in €
Gas/Strom in kWh
Brennholz in srm
Heizöl in l

0

0

0

* vordefiniert: 0,0655 €/kWh, Kennwerte zur Ortslage - als Faktor der Jahresdurchschnittstemperaturen


Berücksichtigen Sie diese neuen Regelungen und Hinweise bei Neuvermietung!
  • Der Energieausweis und somit der Energieverbrauchswert bezieht sich auf die Gebäudehülle, nicht auf einzelne Gebäudeteile. Es gibt also keinen Enerigeausweis für einzelne Wohnungen.

  • Der Eigentümer hat die Pflicht, bei Neuvermietung/ Mieterwechsel einen Energieausweis (EA) zu besitzen. (Dies ist bereits seit 2007 Pflicht).

  • Es gibt keine Befreiung vom Energieausweis, auch wenn Heizkosten in der Miete (Pauschalmiete) enthalten sind. Es macht wirtschaftlich zwar keinen Sinn für den Mieter, die Verordnung unterscheidet hier jedoch nicht. Nur für Gebäude, die kleiner als 50m² sind oder weniger als 4 Monate im Jahr benutzt werden und für Baudenkmäler ist ein Enerigeausweis nicht notwendig.

  • Ein Mietinteressent erhält bereits bei einer Besichtigung vom Vermieter Einsicht in den Energieausweis - und zwar unaufgefordert. Bisher musste der Interessent nachfragen, um den Energieausweis einzusehen. Bei Gebäuden über 500 m² Wfl. ist der Energieausweis sichtbar auszuhängen.

  • Internet-Veröffentlichung: Die Werte des Energieausweises müssen vom Vermieter/Verkäufer in jeder Anzeige bekannt gegeben werden. Falls Sie bis zum Stichtag noch keinen Energieausweis besitzen, müssen Sie auch dies in der Anzeige mitteilen (§16a EnEV2014, nur dadurch Schutz vor Abmahnung).

  • Mit dem 30.04.2015 ging die Übergangsfrist von 12 Monaten vorüber. Die Behörden können nun eigenständig Verstöße ahnden. Zumindest werden Sie tätig bei Meldungen von Verstößen durch "verärgerte" Interessenten.

  • Verstöße gegen die Verordnung können mit einen Bußgeld bis 15.000 € geahndet werden. Die Behörden werden zu stichprobenartigen Kontrollen angehalten (§26d EnEV2104). Die Meldestellen für Ordnungswidrigkeiten können Sie hier einsehen.[1]: Anlaufstellen

Die verkündete EnEV 2014 [2] als Nur-Leseversion im pdf-Format:EnEV2014.pdf



Sie können ab sofort auch mit uns zusammen einen Energieausweis erstellen lassen.

Variante 1:
Sie erstellen Ihren Energieausweis selbst, Sie benötigen einen Zeitaufwand von ca. 10-15 min. Sie erhalten im Anschluss vom zertifizierten Energieberater jeweils eMails zu den Bearbeitungsschritten, zB. Datenprüfung, Sendebestätigung und im Anschluss Ihren Energieausweis zusammen mit seiner Rechnung in Höhe von 69,00 €.
Direkt zu unserer Eingabemaske: Energieausweis selbst erstellen

Variante 2:
Wir übernehmen die Erfassung Ihrer Daten. Erfolgt auch bei individuellen Bedingungen unkompliziert und schnell per Telefon oder Email. Sie erhalten dann direkt vom zertifizierten Energieberater jeweils eMails zu den Bearbeitungsschritten, zB. Datenprüfung, Sendebestätigung und im Anschluss Ihren Energieausweis zusammen mit seiner Rechnung in Höhe von 99,00 €.

Welche Unterlagen sollten Sie bereit legen:

  • Daten zum Haus: Baujahr, Baujahr der Heizung, Gebäudefläche, Anzahl der Wohnungen, Leerstand in Monaten und Wohnfläche

  • Die Verbrauchswerte (kWh) aus den Heizkostenrechnungen von 3 aufeinander folgenden Jahren für das Gesamtgebäude.
    Falls Sie die nicht zur Hand haben? Nach unserer Erfahrung reicht ein kurzer netter Telefonanruf bei Ihrem Energieanbieter und er hilft. Sie erhalten schnell die Verbrauchswerte der letzten Rechnungen.

Für die Ermittlung des Gebäudeenergiewertes gibt es zwei Berechnungswege:

  • Bedarfsorientierte Berechnung: erheblich zeit- und kostenaufwendiger. Hierbei wird sozusagen die Wärmedurchlässigkeit der verwendeten Baumaterialien berechnet.
    Für Gebäude, die nicht dem Wärmeschutz laut Richtlinie WSchVO 1977 entsprechen, müssen Sie diesen Ausweis erstellen lassen.

  • Verbrauchsorientierte Berechnung: viel einfacher. Hierbei wird der bisherige echte Verbrauch zu Grunde gelegt.
    Dieser Berechnungsweg ist nur für Gebäude ab 5 Wohnungen oder für Gebäude mit einem Wärmeschutz laut Richtlinie WSchVO 1977 [2]. gestattet (diesen Wärmeschutz erreichen wohl alle Wohnungen aus unserem Bestand). WSchVo1977.pdf

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Einzelnachweis:
[1] Veröffentlichung Bundesanzeiger-Verlages, Köln
[2] Deutsche Energie-Agentur GmbH DENA
dena.de/presse-medien/pressemitteilungen/2014-tritt-neue-energieeinsparverordnung-in-kraft.html